Archiv für 28. Februar 2010
Sturmtief Xynthia fegt über Deutschland
Das Sturmtief Xynthia fegt heute mit kräftigen Orkanböen und starken Regenfällen über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Unwetterwarnung für den Westen des Landes, die Mittelgebirgslagen und die Alpen herausgegeben. Ab Mittag muss man von Westen bis Südwesten mit orkanartigen Böen rechnen.
Xynthia forderte erstes Todesopfer in Baden-Württemberg. Viele Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt und im Schwarzwald stürzte ein Baum auf ein Auto, wobei eine Person ums Leben kam. Ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt. Meteorologe Peter Hartmann ist sich sicher, das der Sturm einen Teil Westdeutschlands mit der gleichen Kraft trifft, wie Frankreich. Xynthia sei ein Sturmtief, wie man es nicht jedes Jahr erlebt.
Bereits am Samstag fegte der Sturm über die Kanaren und erreichte in der vergangenen Nacht Portugal, Spanien und Frankreich. Allein in Frankreich kamen mindestens 10 Menschen ums Leben. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt oder von reißenden Flüssen weg gespült. Millionen Menschen hatten keinen Strom mehr und die französische Regierung überlegte sogar kurzfristig den Katastrophenzustand auszurufen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erdbeben in Chile – über 300 tote
Erdbeben in Chile – Viel schlimmer als vermutet
Gestern Morgen sah es aus, als wenn Chile nach dem Beben nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen wäre. Obwohl das Beben hundertmal schlimmer als das von Haiti war, gab es ersten Berichten zufolge, nur einen toten. Mittlerweile werden über dreihundert tote beklagt und mehrere hundert werden noch unter den Trümmern vermutet.
Die Menschen wurden im Schlaf überrascht. Als um 3:34 Uhr für eine ganze Minute die Erde bebte, flüchteten die Anwohner ins freie, viele wurden im Schlaf von den Trümmern erschlagen. Besonders schlimm traf es die Küstenregion bei Concepcion. Die Stadt Talcuhuano wurde schon kurz nach dem Beben von einer 2,30 Meter hohen Flutwelle überrollt. Augenzeugen berichteten es sei die Hölle gewesen. Gerade aus den Häusern gerettet ,gingen überall die Lichter aus und es war auf einmal totenstill. Vereinzelt waren schreie zu hören. “Und dann kam das Wasser, es reichte uns bis zum Hals.” Wer konnte, versuchte sich Richtung Berge in Sicherheit zu bringen. Der Tsunami riss alles mit sich. Autos, Menschen, einfach alles wurde mit ins Meer geschwemmt. Seitdem ist der Kontakt zu der Stadt abgerissen. Diesen Beitrag weiterlesen »




