Kachelmann: Vorwürfe verhärten sich
Bereits seit einer Woche sitzt Wettermoderator Jörg Kachelmann in Untersuchungshaft. Angeblich soll er seine Ex-Freundin vergewaltigt haben. Ein schwerer Vorwurf und Kachelmann beteuert seine Unschuld.
Die Anschuldigungen sollen schwerer sein, als bisher angenommen. Vergangenen Mittwoch wurde Kachelmann drei Stunden lang verhört und sitzt immer noch in U-Haft. Jetzt wurden weitere Details bekannt. So soll Kachelmann seine derzeitige Freundin bei der angeblichen Vergewaltigung auch gewürgt haben.
Wie aus einem Gutachten des Mannheimer Gerichtsmediziners hervorgeht, soll das Opfer nach der Tat schwere Erstickungsmerkmale am Hals aufgewiesen haben. Weiter wurden Hämatome an den Oberschenkeln festgestellt. Da die Frau am Morgen nach der Tat zur Polizei ging, um diese anzuzeigen, waren die Male gut zu erkennen und gelten als typische Symptome einer Vergewaltigung.
Das große Aber: Nach ärztlicher Einschätzung könnte sich Kachelmanns Ex-Freundin genau diese Male auch selber zugefügt haben.
Die Staatsanwaltschaft rechnet damit, dass es noch in der kommenden Woche zu einer weiteren Verhandlung kommen wird und ein Richter entscheiden kann, ob Kachelmann das Gefängnis als freier Mann verlassen darf. Bis dahin muss er sich mit nur einer Stunde am Tag unter freiem Himmel begnügen.




