Zeitumstellung: Alle Jahre wieder
In der Nacht zum Sonntag ist es wieder soweit. Die Uhren werden von 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt und die Sommerzeit beginnt.
Seit bereits dreißig Jahren schrauben wir zwei mal im Jahr an unseren Uhren, um Energie und somit unser Geld zu sparen. Die Idee dahinter war, dass es dann Abends länger hell bleibt und man das Tageslicht besser nutzen kann. Morgens bleibt es dagegen länger dunkel.
Und ebenso seit dreißig Jahren, wird über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung gestritten. Energieeinsparungen konnte man nie wirklich nachweisen. Im Gegenteil. Das Bundesumweltamt gibt bekannt, dass nach neueren Erkenntnissen sogar draufgezahlt wird.
Während wir abends Strom für Licht sparen, heizen wir morgens besonders in den kälteren Monaten März, April und Oktober mehr als ohne Zeitumstellung. Und für das Heizen zahlt der Deutsche mehr, als er durch weniger Licht am Abend einsparen könnte. Zumal man morgens auch eher mal das Licht einschalten muss.
Zwischen 80 und 90 Prozent der Deutschen sind für eine Abschaffung der Zeitumstellung. Für die meisten sei es nicht nur nervend sämtliche Uhren und Elektrogeräte umzustellen, viele leiden auch unter einer Art „Mini-Jetlag“. Immerhin kommt zwei mal im Jahr unsere innere Uhr durcheinander und muss sich ebenfalls wieder neu einstellen. Wer möchte, kann seine Meinung zur Zeitumstellung bei Respondi mitteilen.




