Schweres Erdbeben erschüttert China
Die nordwestchinesische Provinz Quinghai wurde am frühen Morgen von einem Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert. In den Trümmern kamen über 300 Menschen ums Leben, weit über 8000 Verletzte soll es bisher geben. Es werde noch mit zahlreichen Opfern gerechnet, die sich unter den eingestürzten Häusern befinden.
Das Beben der Stärke 7,1 überraschte viele Menschen im Schlaf. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, hatten viele keine Chance ihre Häuser zu verlassen. Tausende Verletzte wurden in die nahegelegenen Krankenhäuser gebracht, die längst mit der Situation überfordert sind. Es werden noch sehr viele Opfer unter den Trümmern vermutet und man suche bereits fieberhaft nach Überlebenden.
Medienberichten zufolge, liegen in den Städten Yushu und Jiegu etwa 80 bis 90 Prozent der Häuser in Schutt und Asche. Die Häuser werden meist aus Lehm und Holz gebaut, ein solches Beben konnten sie nicht standhalten. In den Orten herrschen Chaotische Verhältnisse. Überlebende sind alle auf den Straßen und suchen nach Angehörigen.
Rettungskräfte haben große Probleme in die betroffenen Orte zu kommen, da Trümmer die Straßen unpassierbar machen oder durch das Beben stark beschädigt sind. Das Militär errichtet Zeltstädte um die Verletzten versorgen zu können.
Wie das Erdbebenamt in Peking berichtet, sei eine Grundschule komplett eingestürzt und begrub sämtliche Schüler unter sich. Auch andere Schulen sollen betroffen sein, nähere Angaben seien aber noch nicht bekannt.




