Roland Emmerich dreht „Anonymous“ in Berlin
Roland Emmerich stellte gestern Abend der Presse sein neues Werk „Anonymous“ und die Schauspieler vor. Emmerich, bekannt dafür gerne mal die Welt auf der Kinoleinwand ins Chaos zu stürzen, hat es dieses mal nicht auf die ganze Erde abgesehen, sondern auf das London des 16. Jahrhundert. Kein typischer Emmerich also, aber trotzdem ein Katastrophenfilm. Und zwar für die Shakespeare-Gemeinde.
Seit 20 Jahren dreht der 54-Jährige zum ersten mal wieder in Deutschland. Mit einem Mini-Budget von „nur“ 30 Millionen Dollar baute Emmerich in den Babelsberger Studios Teile des alten Londons aus dem 16. Jahrhundert nach.
Emmerichs neuestes Werk dreht sich um die Frage, ob Shakespeare tatsächlich der Jungmeister ist, den man glaubt zu kennen, oder steckt hinter seinem Werk womöglich jemand anderes, wie zum Beispiel Edward de Vere, der 17. Earl of Oxford. So unspektakulär sich die Story auch anhört, Emmerich verspricht, es auch dieses mal wieder richtig krachen zu lassen. Die Dreharbeiten laufen bereits auf Hochtouren und 2011 soll „Anonymous“ in die Kinos kommen.





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