Maria Bögerl: Die Suche nach dem Mörder

Im Kriminalfall der entführten und ermordeten Maria Bögerl, sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Mörder. Obwohl es aus der Bevölkerung sehr viele Hinweise gibt, scheint es keine wirklich brauchbaren Tipps zu geben. Die Polizei tappt nach wie vor im Dunkeln und muss sich immer mehr Fragen gefallen lassen.

Die Polizei spricht selber nicht von Pannen oder Fehler, aber sie steht gewaltig unter Druck, denn immer mehr Fragen tun sich auf. Wer ist der Mörder, und handelt es sich dabei auch um den Entführer? Sind mehr als nur eine Person in den Fall verwickelt? Warum wurden bei der Suche der Vermissten nicht überall Spürhunde eingesetzt? Wie konnte es dazu kommen, dass die Geldübergabe platzte? Jetzt soll geprüft werden, wann welche taktische Entscheidungen von den Verantwortlichen getroffen worden und diese richtig waren. Intern laufen dazu erste Analysen.

Am Donnerstagabend fand ein Spaziergänger mit seinem Hund die Leiche der Vermissten Frau. Ausgerechnet in dem Waldstück, wo auch Suchmannschaften das Handy der Frau fanden. Trotzdem wurde in der Gegend ohne Suchhunde weiter gesucht. Ganz in der Nähe sollte auch die Geldübergabe stattfinden. Für die Suche standen der Polizei Rettungshunde, Leichenspürhunde und Man-Trailer-Hunde zur Verfügung, mit denen man also Vermisste Personen sowie tote aufspüren konnte. Vermutlich standen der Polizei nicht genügend Hund zur Verfügung. Immerhin handelt es sich bei dem zu durchsuchenden Gebiet, um eine sehr umfangreiche Fläche.

Obwohl die Polizei unmittelbar nach dem ersten Anruf des Täters informiert wurde, platzte die Geldübergabe. Das Geld wurde verspätet um 15.27 Uhr an der vereinbarten Stelle deponiert, aber nicht abgeholt. Laut Polizei wurden keine bisher erkennbaren Fehler gemacht. Die zeitlich knapp bemessenen und detaillierten Vorgaben des Täters, machten eine frühere Übergabe nicht möglich.

Über den oder die Täter gibt es kaum Anhaltspunkte. Der Anrufer, der das Lösegeld verlangte, sprach einen ortsüblichen Dialekt und müsste der Stimme nach, mittleren Alters sein. Nach diesem einen Anruf meldete sich der Mann nicht wieder. Mittlerweile wurden einige Männer vernommen, die Ähnlichkeit mit dem Phantombild aufweisen. Bisher erfolglos.

Experten gehen davon aus, dass der Täter kein Profi ist und vermutlich aus der gleichen Gegend kommt, wie sein Opfer. Bisher geht man davon aus, das es sich um einen unprofessionellen Einzeltäter handelt. Die Tat scheint im Fall Bögerl nicht wirklich geplant gewesen zu sein.

 

Kommentieren

Feed-Leser

Blogdienste
blogoscoop Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis Blogverzeichnis Blogverzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blog Verzeichnis http://www.wikio.de Paperblog :Die besten Artikel aus Blogs