Arno Dübel bekommt endlich sein Fett weg
Deutschlands berühmtester Arbeitsloser und dreister Schnorrer bekommt endlich sein Fett weg. Ganze 36 Jahre liegt er dem Staat und somit den Steuerzahlern auf der Tasche. Und Arno Dübel ist auch noch Stolz darauf. Für jeden, der arbeitet oder arbeiten will, ist sein Verhalten ein Schlag in die Fresse.
Arno Dübel ist stolz darauf, arbeitslos zu sein. Ausschlafen wie er möchte, gemütlich durch die Stadt bummeln und einfach mit ´nem Bierchen lange vor der Glotze liegen. Hin und wieder in der Öffentlichkeit ein Paar dumme Sprüche von sich geben, wie „Alle die arbeiten, tun mir leid“, das ist der Alltag des 54-Jährigen, der mit seiner arroganten und dreisten Art zu schnorren, seine Mitmenschen verpönt. Doch das soll jetzt ein Ende haben. Das Amt hat seine Bezüge für die nächsten Monate gestrichen.
Die Medien haben Arno Dübel auch immer eine gute Plattform für seine Prahlereien geboten. Immer wieder wurde der Schnorrer in Talkshows eingeladen, wo er sich über alle lustig machen konnte. Aber etliche Menschen, die für ihr Geld schuften oder gerne aus ihrer Arbeitslosigkeit heraus kämen, sind wütend und fragen sich, wie es möglich sein kann, dass er immer wieder Jobangebote ablehnen kann und trotzdem Geld vom Staat bekommt. „Das Amt zahlt ja alles, ich hole nur ab.“
Einige Zuschauer, die sich Dübels Spott nicht mehr bieten lassen wollten, schlugen jetzt zurück und erstatteten Strafanzeige. Erfolgreich. Hamburgs Staatsanwaltschaft reagierte sofort und ermittelt gegen Dübel wegen Sozialleistungsbetrug. Arno Dübel empfindet das als eine Frechheit und schimpft über die Staatsgewalt. Aber langsam wird er nervös. Sein großkotziges Geläster wird ihm endlich zum Verhängnis und es scheint so, als wenn es doch ein klein wenig Gerechtigkeit gibt.
Das Amt hat ihm, nachdem er wieder einen Vorstellungstermin hat streichen lassen, ersatzlos alle Bezüge für drei Monate gestrichen. Wovon er jetzt sein lecker Bierchen finanziert, ist seine Sache. Eigentlich hat Herr Dübel dabei noch recht viel Glück gehabt. Woanders hätten ihn seine Mitmenschen vielleicht öffentlich auf dem Marktplatz gesteinigt.




