Starke Regenfälle überfluten Brasiliens Norden – Bis zu tausend tote

 


Nach Südchina hatte jetzt der Norden Brasiliens unter starken Regenfällen zu leiden. Tagelang hielten die sintflutartigen Regenfälle an und radierten ganze Dörfer von der Landkarte. Über 40 Todesopfer wurden gemeldet, aber die Zahl wird noch steigen, denn rund tausend Menschen werden noch vermisst.

Im Nordosten Brasiliens werden nach den schweren Überflutungen noch rund tausend Menschen vermisst. In den Bundesstaaten Alagoas und Pernambuco verloren wegen der starken Regenfälle zehntausende ihre Häuser. An den Ufern des Flusses Mundau wurden laut Feuerwehr ganze Dörfer von der Landkarte gelöscht. Andere sind von der Außenwelt abgeschnitten. Nach den tagelangen Regenfällen verwandelten sich die Flüsse in reißende Ströme und ließen den Menschen keine Möglichkeit zur Flucht. Mit Hubschraubern versucht die Luftwaffe noch Menschen zu bergen.

In 22 Gemeinden sind insgesamt 40.000 Häuser von den Fluten zerstört worden. Viele Straßen und Brücken sind unpassierbar. Bisher wurden 41 tote gemeldet, aber da noch über tausend Menschen vermisst werden, rechnet die Feuerwehr damit, das die Zahl der Todesopfer noch drastisch steigen wird. An den Ufern der Flüsse und Strände werden Pausenlos Leichen angeschwemmt. In 53 Gemeinden musste der Notstand ausgerufen werden. Die Regierung berät bereits die Einzelheiten, wie den betroffenen Menschen geholfen werden kann.

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