Menowin Fröhlich: Wurde er von seinem Manager erpresst?
Menowin hat sein Schweigen gebrochen und äußert sich in dem Jugendmagazin „Bravo“ zum ersten mal wegen der Vorwürfe bezüglich Helmut Werner. Unter Drogen soll der Sänger seinem Tour-Manager eine Kopfnuss verpasst und ihm einen Zahn ausgeschlagen haben. In seinem Interview behauptet Menowin Fröhlich von Helmut Werner erpresst worden zu sein.
„Helmut hat versucht, mich zu erpressen“, so Menowin in der aktuellen Ausgabe der Bravo. Die Vorwürfe, die Werner dem Sänger macht, sind nicht ohne und könnten Menowin dauerhaft schaden. Nach der angeblichen Prügel, die der Tour-Manager einstecken musste, präsentierte dieser seine Platzwunde und den fehlenden Zahn in der Öffentlichkeit und gab an, Anzeige gegen Menowin Fröhlich erstattet zu haben.
Menowin äußerte sich nicht zu den Vorwürfen, teilte nur über seinen Anwalt mit, bestimmte Auftritte noch einzuhalten. Mehr oder weniger wurde Frieden zwischen Fröhlich und den Lugners geschlossen und die Zusammenarbeit sollte weitergehen. Wenn es nach Lugner geht, dann sollen schon Auftritte bis in den September geplant werden.
Aber Menowin kommt jetzt selber mit Vorwürfen gegen Werner, die ebenfalls nicht ohne sind. „Helmut hat versucht, mich zu erpressen.“ Menowin leugnet den Streit nicht, aber alles soll sich anders zugetragen haben. „Entweder du trittst auf oder ich mach dich fertig.“ Mit diesen Worten soll Helmut Werner Menowin erpresst und unter Druck gesetzt haben. Werner selber spricht von Maßregelung, wegen mehrerer geplatzter Auftritte. “Ich habe ihn nicht angefasst. Er will mir mit dieser Geschichte schaden und meine Karriere zerstören.” Warum Werner das auf einmal wollen sollte, sagt Menowin nicht. Auch zu den Vorwürfen, am besagten Abend Drogen genommen zu haben, schweigt er weiter.
Allerdings kommt Werners Aussage, Anzeige erstattet zu haben, auch nicht wirklich glaubhaft rüber. Anzeige wegen Drogenbesitzes, Drogenmissbrauchs und Körperverletzung. Menowin gilt als vorbestraft, ist aber noch auf freiem Fuß. Unter diesen Umständen müsste Menowin längst in Untersuchungshaft sitzen. Das beide Seiten trotz dieser gegenseitigen Vorwürfe noch zusammen arbeiten wollen, scheint schon fast wie ein PR-Gag.




