Häftlinge als Killer eingesetzt – Gefängnisdirektorin denkt praktisch
Wirklich praktisch Veranlagt, war eine Gefängnisdirektorin in Mexiko. In ihrem Rehabilitationszentrum hatte sie ausreichend Auswahl an Straftäter, die sie für ihre Zwecke einsetzen konnte. Die ausgesuchten Häftlinge bekamen Ausgang, Dienstfahrzeuge wurden gestellt und sie bekamen die Dienstwaffen der Gefängniswärter. Die Auftragskiller machten sich auf den Weg ihre Opfer zu töten und kehrten anschließend wieder ins Gefängnis zurück.
Wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft mitteilt, gehen durch die Auftragskiller rund 35 Morde seit Februar auf das Konto der Gefängnisdirektorin. Sie und drei weitere Personen wurden sofort festgenommen.
Die Auftragsmorde wurden immer Nachts ausgeführt. Die Killer fuhren mit den Dienstfahrzeugen zu ihrem Auftragsort und von dort aus ging es gleich wieder in die Haftanstalt zurück. Auf diese Weise ließ die Direktorin drei Massaker ausführen. Im Februar ließ sie in Torreon mehrere Menschen hinrichten, im Mai waren 15 Besucher einer Bar dran. Erst vor einer Woche wurden 17 Besucher einer Geburtstagsfeier niedergemetzelt.
Letztendlich führten die Patronen der Dienstwaffen die Ermittler auf die richtige Spur. Anhand der an den am Tatort gefundenen Hülsen, konnte man nachweisen, dass die Munition aus den Gewehren der Gefängniswärter abgefeuert wurde. Die Überfälle gehören zu einer ganzen Reihe von Kämpfen zwischen Drogenbanden in Mexiko, denen in den letzten vier Jahren etwa 25.00 Menschen zum Opfer fielen.






Naja, man kann es mit der “praktischen Veranlagung” auch übertreiben. Das geht schon stark in Richtung morbide…