Loveparade-Tragödie: Die Zahl der Opfer steigt auf 21
Obwohl es gestern noch hieß, dass von den Verletzten der Loveparade niemand mehr in Lebensgefahr schwebe, starb vergangene Nacht eine 25-Jährige Frau aus Heiligenhaus an den Folgen ihrer Verletzungen. Die Zahl der Todesopfer steigt somit auf 21.
Während die Verantwortlichen sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, kommen immer mehr Betroffene auf das Gelände, auf dem sich am Samstag das Drama ereignete, um Blumen und Kerzen in Gedenken an die Verstorbenen, zu hinterlegen. Durch die Massenpanik auf der Loveparade starben insgesamt 21 Menschen. 16 starben noch am Unglücksort, die anderen erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus.
Nachdem bekannt wurde, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland wesentlich mehr wusste, als behauptet, steigt die Wut und Enttäuschung auf Sauerland immer weiter. So wird dieser an der geplanten Gedenkfeier am Samstag nicht Teilnehmen. Wie er selber sagt, aus Respekt den Trauernden Teilnehmern gegenüber, die er mit seiner Anwesenheit nicht provozieren möchte.
Die Gedenkfeier wird am Samstag um 11.00 Uhr in der Salvatorkirche in Duisburg stattfinden. Bundeskanzlerin Merkel, Bundespräsident Wulff und Ministerpräsidentin Kraft haben sich zu der Trauerfeier angekündigt.
Wegen der vielen erwarteten Besucher, wird die Gedenkfeier auf Großleinwänden vor der Kirche übertragen werden. Der Sender ARD wird die Feier im Fernsehen übertragen.





