Serien-Vergewaltiger von Nachbarn aus seiner Wohnung vertrieben
Der Serien-Vergewaltiger Hans-Peter W. verließ fluchtartig seine Wohnung, stürmte mit einer Jacke über den Kopf gezogen, auf die Straße in Hamburg-Wilstorf. Zivilpolizisten mussten den Sextäter vor wütenden Nachbarn und Passanten schützen, die teils mit ihren Pappschildern versuchten , nach dem Mann zu schlagen. Hans-Peter W. verlässt damit die zweite Wohnung seit seiner Entlassung vor rund zwei Wochen.
Rund 30 Jahre saß der Vergewaltiger Hans-Peter W. im Gefängnis. Vor zwei Wochen wurde der 53-Jährige aus der JVA Freiburg entlassen und wird seit dem zum zweiten mal verlegt. Die zweite Wohnung im Dachgeschoss bezog er erst vor zwei Tagen und dient der Polizei als Notunterkunft. Schnell bekamen die Nachbarn Wind von dem neuen Nachbarn und es kam zu heftigen Protesten.
Nicht besser lief es für den Vergewaltiger in seiner ersten Unterkunft in Bad Pyrmont. Auch dort kam es zu Protesten der Anwohner und massiven Bedrohungen. Von dort wurde der Mann nach Hamburg verlegt, von wo er jetzt mit einem Transporter der Polizei abgeholt und an einen sicheren und unbekannten Ort gebracht wurde. Vermutlich wieder nur für kurze Zeit.
Für viele auch ärgerlich, der Aufwand und die Kosten, die dem Steuerzahler wegen dem Straftäter entstehen. Zwei Polizisten bewachen Hans-Peter W. permanent, die für ihn gegründete Sondereinheit umfasst 24 Beamte. Pro Monat sollen für den Steuerzahler 200.000 Euro zusammen kommen. Das lässt den Mann nicht sympathischer erscheinen.





