Boeing nach Blitzeinschlag auseinandergebrochen
Im Landeanflug auf die nordkolumbianische Insel San Andres wurde eine Boeing 737 vom Blitz getroffen und stürzte auf die Landebahn. Die Maschine mit 131 Passagieren an Bord zerbrach in drei Teile und wie durch ein Wunder kam niemand ums Leben. Eine Passagierin starb später im Krankenhaus an einem Herzinfarkt.
Die Boeing 737-700 war mit 131 Passagieren auf dem Weg von Bogota nach San Andres. Auf der Urlaubsinsel herrschten zu der Zeit schwere Gewitter und die Sicht soll sehr schlecht gewesen sein. Wie der Pilot berichtet, befanden sie sich im Landeanflug, etwa 80 Meter von der Landebahn entfernt, als ein Blitz die Maschine traf. Er verlor sofort die Kontrolle über das Flugzeug und die Boeing schlug auf die Landebahn auf, wo sie in drei Teile zerbrach.
Ungebremst schoss das Wrack über die Bahn. Überlebende erzählten später, dass Passagiere über die gesamte Landebahn geschleudert wurden, überall flogen die Trümmer umher. Aber wie durch ein Wunder, überlebten alle Passagiere den Absturz. Ein Augenzeuge berichtet der Zeitung „El Tiempo“, eine ältere Dame sei neben ihm vom Sitz gestürzt. Sie starb später im Krankenhaus an einem Herzinfarkt. Von den 131 Passagieren wurden 120 Personen verletzt, fünf davon schwer. Auch Deutsche Urlauber sollen an Bord gewesen sein.





