Starke Nachbeben lassen Christchurch nicht zur Ruhe kommen
Das schwere Erdbeben vom Samstag zerstörte gut ein Fünftel von Christchurch in Neuseeland. Und die Südinsel kommt nicht zur Ruhe. Schwere Nachbeben bis zur Stärke 5,4 bringen instabil gewordene Gebäude zum Einsturz. Immer wieder müssen Menschen aus ihren Notunterkünften umquartiert werden, weil diese nicht mehr sicher sind. Über 20 Prozent der Häuser in Christchurch wurden bereits zerstört.
In den frühen Morgenstunden wurden die Menschen am Samstag von dem starken Beben der Stärke 7,0 aus den Betten gerissen. Zahlreiche Gebäude stürzten in sich zusammen und wie durch ein Wunder gab es nur ein paar Verletzte, keine Tote. Seit dem kommt es immer wieder zu Nachbeben. So erschütterten Nachbeben bis zur Stärke 5,4 in der Nacht zum Dienstag die 340.000 Einwohner-Stadt.
Die Aufräumarbeiten kommen nur langsam vorwärts, da immer wieder Gebäude einstürzen oder von Nachbeben beschädigt werden. In der vergangenen Nacht mussten 70 Personen aus einer Schule evakuiert werden, da diese Notunterkunft nach einem Beben nicht mehr sicher war.
In Christchurch sind immer noch viele Wasserleitungen beschädigt. Die Stromversorgung funktioniert nur bedingt, auch Handy- und Telefonverbindungen sind nur bedingt nutzbar. Das Beben vom Samstag war so heftig, dass Straßen regelrecht auseinander gerissen wurden und massive Brücken einstürzten.
Das Erdbeben war das schlimmste seit 80 Jahren. Ganze Häuserblocks wurden abgeriegelt, weil herabfallende Trümmerteile die Anwohner gefährdeten. Erst heute wurden erste Straßenzüge wieder frei gegeben. Der verhängte Notstand soll noch bis Mittwoch andauern.






