Swingerclub WH6 gestürmt – Mit dem Panzer zur Razzia
Es sollte eine prollige, dekadente und skurile Party mit den Wollersheims im WH6, einem Swingerclub bei Düsseldorf, werden. Zu der Party geladen waren Paare und Solodamen, die ihrer Fantasie bei der Wahl ihres frivolen Outfits freien lauf lassen wollen und mit Sophia und Bert Wollersheim eine einmalige Swinger-Party erleben wollen. Mit den Besuchern, die dann eintrafen, hatte niemand gerechnet. Mit Rammen und einem Panzer ausgestattet standen plötzlich über 100 Polizisten und zig Steuerfahnder vor der Türe.
Samstagabend, gegen 20.30 Uhr hatten es sich gerade die ersten Gäste bequem gemacht, als ein Polizei-Panzer auf das Grundstück rollte und 150 Polizisten die Party stürmten. Mit dabei etwa 30 Steuerfahnder. Grund für die Razzia war der Verdacht auf Steuerhinterziehung, eine Aktion der Steuerfahndung Düsseldorf. Im Visier der Ermittlungen stand der Besitzer des WH6, Marcus W., ein Anhänger der Hells Angels.
Im Laufe der groß angelegten Razzia wurden der Besitzer des WH6 aber auch sämtliche Besucher der Party vernommen. Auch die Privatwohnung von Marcus W. wurde nach Beweisen durchsucht. Die Polizei erklärte den Gästen, dass nicht gegen sie ermittelt werde, sonder sie nur Zeugen seien. Manchen der Gäste war die Lust vergangen und fuhren nach ihrer Vernehmung nach Hause, die meisten schien die Aktion aber nicht sonderlich zu stören. So wurde, nachdem die Polizei und die Steuerfahnder wieder abgerückt waren, weiter Party gemacht. Ob die Beamten auch etwas anderes als nur nackte Gäste fanden, dazu schwieg die Polizei.





Wir wurden gerne erfahren wieso dieser denkbar schlechteste Zeitpunkt für eine Razzia ausgewählt wurde.
War es wirklich notwendig ca. 300 Gäste den Spass zu verderben?
Falls wirklich Verbindungen mit Hells Angels bestehen, bringt Mann dann nicht unnötig Menschen in Gefahr?
Braucht Mann zwingend 300 Zeugen bei eine Steuerfahndung?
Braucht Mann 30 steuerfahnder wenn Mann gegen 1 ermittelt?
Die meiste Gäste waren wie wir ganz normale Leute..
Schönen Gruß aus NL
Sjaak und Anita
(keine Swinger, keine Steuerhinterzieher, Stammgäste auf Erotikpartys)
Hier ging es offensichtlich nur darum das Geschäft zu schädigen und zu Demonstrieren welche Macht die Staatsgewalt hat.
Außerdem konnte man wieder mal sehen welche Macht sie hat wenn es darum geht sinnlos Steuergelder zu verballern.
Mich macht sowas einfach nur Sauer.
Wenn es um Steuern geht, kann man auch mit weniger Aufwand AUßERHALB der Geschäftszeiten eine Aktion Starten.
Was haben die denn bitte da erwartet?:-)
Auch wir gehen weiterhin auf Erotikpartys!!
Gehabt euch Wohl:-)
Klar, und auch bedauerlich, dass diese Aktion einigen Gästen den Spaß verdorben hat. Aber seht das doch mal aus Sicht der Beamten. Die wollten doch auch mal etwas Spaß. Oder was glaubt ihr, warum die 30 Mann hoch aufgelaufen sind? Wahrscheinlich haben die gelost, wer mit darf.