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Erdbeben in Chile – über 300 tote
Erdbeben in Chile – Viel schlimmer als vermutet
Gestern Morgen sah es aus, als wenn Chile nach dem Beben nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen wäre. Obwohl das Beben hundertmal schlimmer als das von Haiti war, gab es ersten Berichten zufolge, nur einen toten. Mittlerweile werden über dreihundert tote beklagt und mehrere hundert werden noch unter den Trümmern vermutet.
Die Menschen wurden im Schlaf überrascht. Als um 3:34 Uhr für eine ganze Minute die Erde bebte, flüchteten die Anwohner ins freie, viele wurden im Schlaf von den Trümmern erschlagen. Besonders schlimm traf es die Küstenregion bei Concepcion. Die Stadt Talcuhuano wurde schon kurz nach dem Beben von einer 2,30 Meter hohen Flutwelle überrollt. Augenzeugen berichteten es sei die Hölle gewesen. Gerade aus den Häusern gerettet ,gingen überall die Lichter aus und es war auf einmal totenstill. Vereinzelt waren schreie zu hören. “Und dann kam das Wasser, es reichte uns bis zum Hals.” Wer konnte, versuchte sich Richtung Berge in Sicherheit zu bringen. Der Tsunami riss alles mit sich. Autos, Menschen, einfach alles wurde mit ins Meer geschwemmt. Seitdem ist der Kontakt zu der Stadt abgerissen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Erdbeben vor Chile – Tsunami-Warnung
Heute morgen, um 3:34 Uhr Ortszeit, erschütterte ein schweres Erdbeben Chile. Das Beben hatte eine Stärke von 8,8 auf der Richterskala und ereignete sich im Pazifik 115 Kilometer vor der Küstenstadt Concepcion in ca. 60 Kilometern Tiefe.
Sofort wurde vom Pazifik-Tsunami-Warnzentrum, für die Küsten von Chile und Peru, eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Es bildete sich eine Flutwelle von etwa 1,30 Meter. Nach ersten Angaben der Regierung in Santiago, kam bei dem Erdbeben mindestens ein Mensch ums Leben. Der Mann starb bei Araucania, 400 Kilometer südlich von Santiago, unter den Trümmern einer eingestürzten Mauer. Angaben über Verletzte gibt es bisher noch nicht.Im chilenischen Fernsehen rief der Unterstaatssekretär, Patricio Rosende, die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Niemand solle sein Haus ohne Not verlassen. Diesen Beitrag weiterlesen »




