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Gerechte Strafe oder was? Toreros Hoden am Spieß
Für gewöhnlich sind es
die Stiere, die bei dem umstrittenen Festival im nordspanischen Pamplona, aufgespießt werden. Am Montag gelang es aber einem Stier den Spieß umzudrehen und seinen Torero an seiner empfindlichsten Stelle aufzuspießen. Julian Lopez musste noch vor Ort am Hoden operiert werden.
Für Tierschützer ist die Stierhatz von Pamplona und die anschließende „Hinrichtung“ der Tiere, nichts weiter, als eine als Tradition getarnte Quälerei. Somit hält sich auch das Mitgefühl mit verletzten und getöteten Teilnehmern weltweit in Grenzen.
Torero Julian Lopez galt, für das diesjährige Festival, als der vielversprechendste Kandidat unter den Toreros. Der eigentliche Star-Torero für dieses Stierkampf, Jose Tomas, konnte noch nicht in die Arena steigen, da er selber vor drei Monaten von einem Stier schwer verletzt wurde.
Julian Lopez hatte es am Montag fast geschafft, den Stier in die Knie zu zwingen. Mit fünf Spießen verletzt, hatte der Stier schon viel Blut verloren und war geschwächt. Dann holte dieser aber nochmal zum Gegenschlag aus und spießte den Torero an seinen Hoden auf.An Familienplanung wird in Zukunft kein Denken mehr sein. Aber wirklich gerecht war das Ganze dennoch nicht. Julian verlor ein Ei, der Stier sein Leben.




