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Sturm Xynthia hinterlässt 60 tote
Nachdem dass Sturmtief größtenteils abgezogen ist, gehen überall die Aufräumarbeiten los. Gestern fegte Xynthia über große Teile Deutschlands hinweg und hinterließ überall Verwüstungen. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer, überall flogen Äste und Trümmer umher. Traurige Bilanz: 60 tote in Europa und die Schäden gehen in die Millionen.
Frankreich hat es besonders schlimm getroffen. Allein dort gibt es laut Zivilschutz 48 tote zu beklagen, 12 Menschen werden noch vermisst. Noch immer sind 220.000 Menschen ohne Strom und in vielen Gegenden steht das Wasser 1,5 Meter hoch in den Straßen. Nicolas Sarkozy, Frankreichs Staatspräsident, ist über die Auswirkungen des Sturms geschockt und kündigte Hilfe in Höhe von drei Millionen Euro an. Auch will er versuchen, die betroffenen Regionen als Katastrophengebiete erklären zu lassen, damit die Versicherungen schneller Entschädigungen zahlen.
Auch in Deutschland hinterließ Xynthia schlimme Verwüstungen. Vier Menschen starben bei dem Unwetter. 10.000e waren ohne Strom, der Bahnverkehr kam ganz zum erliegen und auf den Flughäfen gab es zahlreiche Verspätungen bis in die späten Abendstunden, 142 Flüge wurden gestrichen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Sturmtief Xynthia fegt über Deutschland
Das Sturmtief Xynthia fegt heute mit kräftigen Orkanböen und starken Regenfällen über Deutschland. Der Deutsche Wetterdienst hat bereits eine Unwetterwarnung für den Westen des Landes, die Mittelgebirgslagen und die Alpen herausgegeben. Ab Mittag muss man von Westen bis Südwesten mit orkanartigen Böen rechnen.
Xynthia forderte erstes Todesopfer in Baden-Württemberg. Viele Straßen wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt und im Schwarzwald stürzte ein Baum auf ein Auto, wobei eine Person ums Leben kam. Ein weiterer Insasse wurde schwer verletzt. Meteorologe Peter Hartmann ist sich sicher, das der Sturm einen Teil Westdeutschlands mit der gleichen Kraft trifft, wie Frankreich. Xynthia sei ein Sturmtief, wie man es nicht jedes Jahr erlebt.
Bereits am Samstag fegte der Sturm über die Kanaren und erreichte in der vergangenen Nacht Portugal, Spanien und Frankreich. Allein in Frankreich kamen mindestens 10 Menschen ums Leben. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt oder von reißenden Flüssen weg gespült. Millionen Menschen hatten keinen Strom mehr und die französische Regierung überlegte sogar kurzfristig den Katastrophenzustand auszurufen. Diesen Beitrag weiterlesen »




